Das sogenannte Retrofit wird im Laufe der voranschreitenden Energiewende zunehmend wichtig. Nicht nur die Nachrüstung von Solarstromanlagen mit einem Stromspeicher, sondern auch die Erweiterung bestehender PV-Anlagen ist sinnvoll, um genügend Strom für moderne Heizsysteme und die Elektromobilität zu erzeugen. Eine Befragung von PV-Speicherbesitzern durch EUPD Research bestätigt: Der Stromspeicher-Spezialist E3/DC reagiert mit seinem innovativen Angebotsportfolio auf eben diese Nachfrage. 

Bonn – 3. November 2020. Aktuelle Daten zum deutschen Strommarkt zeigen ein stetiges Wachstum der erneuerbaren Energien. Während die Windenergie gegenwärtig den größten Anteil an erneuerbaren Strom liefert, verzeichnet insbesondere die Photovoltaik einen deutlichen Zubau.[1] Mit dem Atom- und Kohleausstieg sowie einem zu erwartenden starken Anstieg des Stromverbrauchs aufgrund strombasierter Heizsysteme[2] und der Elektromobilität[3] wird es zukünftig immer bedeutsamer, vorhandene Potenziale für erneuerbare Energien maximal auszunutzen. Während sich in der Vergangenheit die Größe von Solarstromanlagen vornehmlich am vorherrschenden Förderregime orientierte, eröffnet die neue Energiewelt nun die Option der Eigenstrommaximierung.

Eine Befragung unter 1.800 E3/DC-Kundinnen und -Kunden durch den Marktforscher EUPD Research umfasste jüngst unter anderem das Themengebiet der Erweiterung von Photovoltaik-Systemen mit dem Ziel der Eigenverbrauchsoptimierung. 70 % der Befragten bestätigten hierbei den Wunsch nach einer Erweiterung der eigenen PV-Anlage, um dadurch einen steigenden Strombedarf durch Sektorenkopplung decken zu können.

Nur ein Fünftel der Befragten beantwortet die Frage negativ – dieses klare Ergebnis belegt, dass in diesen privaten Haushalten das Bewusstsein für die Entwicklungen der Energiewende bereits vorhanden ist. Dieses Verständnis der privaten Haushalte vereint zudem Ökologie und Ökonomie, da sich mit eigenerzeugtem Solarstrom nicht nur saubere Energie zum Heizen und in der Mobilität einsetzen lässt, sondern zugleich gegenüber dem Strombezug aus dem öffentlichen Stromnetz in hohem Maße Kosten einsparen lassen.

Auf die neuen Herausforderungen reagieren die Kundinnen und Kunden des Stromspeicher-Spezialisten E3/DC demnach durchaus vorausschauend und im Sinne der Gemeinschaft, so EUPD Research Geschäftsführer Dr. Martin Ammon: „Die Erweiterung bestehender PV-Anlagen ist auch energiewirtschaftlich für die Energiewende vorteilhaft, da sich durch Elektromobilität und strombasiertes Heizen der Stromverbrauch in den privaten Haushalten etwa verdreifachen wird. Wenn hierbei mehr sauberer Solarstrom direkt vor Ort dezentral erzeugt und verbraucht werden kann, entlastet dies die Stromnetze.“

Das Thema Retrofit bietet viele Chancen für PV-Anlagenbesitzer

Die deutliche Rückmeldung der befragten Kundinnen und Kunden kommentiert E3/DC-Geschäftsführer Dr. Andreas Piepenbrink: „Die Potenziale der gesamten Dachfläche für die Solarstromzeugung zu nutzen, ist im Sinn der Unternehmensphilosophie von E3/DC. Unsere Hauskraftwerke ermöglichen große PV-Anlagen und die spätere Erweiterung der PV-Leistung ohne Änderung des Systems.“ Es gehe darum, den lokal generierten Strom effizient zwischenzuspeichern und intelligent für neue Verbraucher wie das Elektroauto zu nutzen.

Die meisten E3/DC-Kundinnen und -Kunden sind bereits im Besitz eines Heimspeichers. Mit der Expertise von E3/DC können aber auch Anlagen unterschiedlicher Level für die Zukunft aufgerüstet werden. Systeme, die bisher für den Hausstrombedarf konzipiert waren, können für weitere Sektoren erweitert werden und auch den Strombedarf für E-Mobilität und elektrisches Heizen in hohem Maße decken. PV-Anlagen, die bisher über keinen Speicher verfügen, können um neueste Modelle ergänzt werden, die dem aktuellen und zukünftigen Bedarf energiebewusster Haushalte gewachsen sind. Zudem können ältere Anlagen, die ab 2021 aus der EEG-Vergütung fallen, nachgerüstet und vermehrt auf Selbstverbrauch ausgerichtet werden.

[1] Vgl. pv magazine im Oktober 2020.
[2] Vgl. Bundesverband Wärmepumpe e.V.
[3] Vgl. Kraftfahrt-Bundesamt im Oktober 2020.

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