Das E3/DC-Nulleinspeise-Konzept: Energiefarm als einseitiges Inselnetz
Die Nulleinspeisung mit E3/DC …
- vermeidet kostenintensiven Netzausbau
- ermöglicht den beliebigen Leistungszubau bei erneuerbaren Energien
- macht Projekte auch dann möglich, wenn der Netzbetreiber die Einspeisung nicht zulässt
- entspricht technisch einem einseitigen Inselnetz: Strom kann aus dem Netz bezogen, aber nicht ins Netz eingespeist werden.
- erlaubt den flexiblen Zubau und die Integration weiterer E3/DC-Wechselrichter und E3/DC-Speicher
- schafft mit der Möglichkeit der Notabschaltung Sicherheit für den Netzbetreiber
Die Technologie von E3/DC …
- verbindet Erzeuger, Speicher und flexible Lasten (E-Fahrzeuge, Wärmepumpen) zu einer Energiefarm mit intelligentem Last- und Energiemanagement
- schafft eine lückenlose Kommunikation aller Teilnehmer über Nulleinspeisungs-CAN Bus
- macht den Systembetrieb der Energiefarm vom Internet unabhängig
- bietet eine selektive Notstromversorgung im Rahmen der Batteriekapazität
So funktioniert die Nulleinspeise-Regelung
Bei vollem Speichersystem und überschüssiger Solar-/Windleistung darf keine Einspeisung stattfinden, das Gesamtsystem regelt deshalb die Einspeisung am Netzanschlusspunkt „auf Null“. Dazu wird der Netzanschlusspunkt über einen Messwandler von E3/DC im Sekundentakt überwacht, ebenso alle zehn E3/DC-Solarwechselrichter. Die Erzeuger werden, wenn die Optionen der Speicherung und Reduktion ausgeschöpft sind, bei Bedarf über das von E3/DC entwickelte Energiemanagementsystem innerhalb weniger Sekunden hart abgeschaltet. Zur Sicherheit ist das Regelungssystem redundant ausgelegt. Die Gesamtanlage verfügt über einen Zweirichtungszähler, sodass die Nulleinspeisung dem Netzbetreiber gegenüber eindeutig nachgewiesen werden kann.
Das Mess- und Regelungskonzept zur Nulleinspeisung ist in dieser Form absolut neuartig. Es hat durchaus Ähnlichkeit mit dem nach Lastprofil gesteuerten Betrieb von Kraftwerken, nur in einem sehr viel kleineren Maßstab als dezentrale Lösung zur Versorgung eines Gewerbebetriebs. Das Konzept ist zukunftsweisend: Intelligente Wechselrichter und intelligente Speicher sind beliebig skalierbar und erweiterbar, das Gesamtsystem ist kommunikationsfähig. Erneuerbare Erzeuger bilden so einen Kraftwerksverbund, der die optimale Eigenversorgung größerer Gewerbebetriebe ohne Abhängigkeit von der Netzinfrastruktur oder dem Netzbetreiber ermöglicht. Die Lösung wurde für den Gerkenhof entwickelt, eignet sich aber prinzipiell für alle Standorte in Deutschland, an denen die Netzinfrastruktur für den Anschluss großer regenerativer Erzeuger unzureichend ist.