
S20 X PRO für Projekte mit hohem Leistungs- und Strombedarf
Mit dem neu entwickelten 30-kW-Wechselrichter und dem E3/DC-Energiefarming ist es sinnvoll, PV-Anlagen bis 500 kWp gezielt für die Eigenversorgung einzusetzen und bei Stromverbräuchen bis 300.000 kWh massive Einsparungen durch eine 70-%-Autarkie zu erzielen. Die möglichen Speicherkapazitäten pro Hauskraftwerk in einer Farm liegen bei 180 kWh. Die Anwendungsmöglichkeiten des S20 X PRO beginnen bei Wohngebäuden mit sehr großen Dächern und hohem Strombedarf durch Wärmepumpen und Elektroautos. Vor allem aber lassen sich mit dem S20 X PRO anspruchsvolle Projekte in Mehrfamilienhäusern, Quartieren und Gewerbeimmobilien realisieren.
Die Anforderungen des Kundenprojekts bestimmen auch beim S20 X PRO die Auslegung des Speichersystems. Eine hohe Lade- und Entladeleistung ist gesetzt, über die Speicherkapazität wird entsprechend der Lastkurve entschieden: Gibt es auch nachts hohen Strombedarf oder sollen vor allem tagsüber Fahrzeuge geladen werden? Für besonders große Anwendungen bietet sich auch beim S20 X PRO ein gesteuerter Farmbetrieb mit mehreren Systemen an, dabei vervielfachen sich die einzubindende PV-Leistung und das verfügbare Speicherpotenzial – interessant vor allem für Gebäude mit zahlreichen Ladepunkten für Elektrofahrzeuge. Der integrierte Wechselrichter des S20 X PRO verfügt über vier unabhängige MPP-Tracker und setzt auch für maximal auslegte Einfamilienhäuser neue Dimensionen, da der Netzanschluss nach VDE4105 PAVE kleiner als die hausinterne Leistung sein kann. Je nach Konzeption der PV-Anlage und dem Bedarf an Entladeleistung können zwei oder drei MPP-Tracker für die Erzeugung sowie ein oder zwei Tracker für das Batteriesystem genutzt werden.
Auf der ees Europe wird E3/DC zeigen, dass mit dem S20 X PRO Gewerbebetriebe mit Wärmepumpe und elektrischem Fuhrpark wie ein Einfamilienhaus ausgelegt werden und in der Autarkie ähnlich hohe Werte erzielen können. Besonders interessant für elektro-mobile Gewerbebetriebe: E3/DC entwickelt ein eigenes Backend, mit dem Betreiber Ladepunkte verwalten und Lademengen gegenüber Mitarbeitern und Kunden abrechnen können. Künftig werden diese Funktionen bei Bedarf sogar für alle Bestands-Hauskraftwerke verfügbar und über das E3/DC-Portal zugänglich sein.
Bidirektionales Laden erweitert die Eigenversorgung
Sein volles Potenzial, vor allem im Winter, wird das bidirektionale Laden jedoch erst entfalten, wenn ein weiterer wichtiger Teil der E3/DC-Strategie in die Wirklichkeit umgesetzt ist. Für das Ziel einer 360°-Autarkie sollen künftig die PV-Erzeugung, das Hauskraftwerk und das Bidi-Fahrzeug als Zusatzspeicher mit dem Strommarkt interagieren. Im ersten Schritt bietet E3/DC seinen Kunden über einen Dienstleister die Direktvermarktung von Überschüssen an. Die Möglichkeit, dynamische Stromtarife aktiv zu nutzen, ist dann der folgerichtige nächste Schritt: Denn sowohl der Heimspeicher als auch das Fahrzeug können dann unabhängig von der eigenen Erzeugung erneuerbare Energie aus dem Strommarkt preisgünstig aufnehmen, sie zeitversetzt bedarfsgerecht in die Hausversorgung einbringen und so beispielsweise den Wärmepumpenbetrieb auch ökonomisch optimieren.
Von den aktuellen Produkten bis zu Entwicklungsprojekten geht es bei E3/DC also immer um die Perspektive einer vollständigen Energiewende im Gebäude, die nur mit Bidi-Fahrzeugen und einer Öffnung in Richtung Strommarkt realistisch ist. E3/DC bietet zu diesem spannenden Themenkomplex auch wieder ein umfangreiches Bühnenprogramm mit Fachgesprächen, Präsentationen und prominenten Gästen.