Maximale Autarkie dank PV-Anlage und Stromspeicher

„Wie kann ich mich noch unabhängiger von steigenden Stromkosten machen und maximale Autarkie in puncto Energieversorgung erreichen?“ – eine Frage, die sich immer mehr Eigenheimbesitzer stellen, deren Immobilie mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet ist. In unserem Ratgeber erhalten Sie Antwort auf diese und viele weitere wichtigen Fragen zum Thema „Photovoltaik und Autarkie“.

Drei Argumente für Photovoltaikanlagen:

Autarkie, Klimaschutz, Energiewende

Mit der Investition in eine moderne Photovoltaikanlage leisten Sie einen wichtigen Beitrag für den Klimaschutz und unterstützen den für die Energiewende wesentlichen Wechsel von der konventionellen zur dezentralen regenerativen Energieerzeugung. Zusätzlich verringern Sie Ihre eigene Abhängigkeit von Energieversorgern. Gerade letzteres ist in Anbetracht der steigenden Strompreise besonders interessant. Hat sich der Strompreis für private Haushalte doch laut einer Studie des Statistischen Bundesamtes von Anfang 2000 bis Mitte 2014 mit 92 % fast verdoppelt! Autarkie ist demnach eins der zentralen Themen in Bezug auf Photovoltaikanlagen.

Faktencheck:

Strom selbst verbrauchen oder doch einspeisen – was ist wirtschaftlicher?

Aufgrund der EEG-Umlage finanzierte Einspeisevergütung war es lange Zeit besonders rentabel, den selbst erzeugten Solarstrom ins öffentliche Netz einzuspeisen und den Eigenbedarf an Strom durch günstige Energieversorger zu decken. War die Photovoltaikanlage komplett abgezahlt, verschaffte sie ihrem Betreiber auf dieser Weise ein reines Plus-Geschäft. Mittlerweile hat sich das Blatt jedoch gewendet: Die Höhe der Einspeisevergütung ist drastisch reduziert worden und sinkt Monat für Monat weiter, wohingegen wie oben beschrieben die Stromkosten ansteigen. Die immer größer werdende Diskrepanz zwischen Einspeisevergütung und aktuellen Stromspeisen ist unbestreitbar. So lohnt es sich nur noch in den wenigsten Fällen, den selbst erzeugten Strom ins öffentliche Netz einzuspeisen. Betreiber, die nicht mehr von der Einspeisevergütung nach dem Gesetz für Erneuerbare Energie 2000/2004 profitieren, sollten daher auf anderen Wegen versuchen, den bestmöglich wirtschaftlichen Nutzen aus ihrer PV-Anlage zu holen.

Autarkie gleich hoher Eigenverbrauch?

„Erhöhe ich meinen Eigenverbrauch, erlange ich mehr Autarkie“ – ein Trugschluss. Bedeutet eine höhere Eigenverbrauchsquote doch in erster Linie einmal nur, dass der Strombedarf künstlich hochgeschraubt wird. Dieser Denkfehler entsteht, weil die Begriffe „Autarkie“ und „Eigenverbrauchsquote“ fälschlicherweise oftmals als Synonyme verwendet werden. Dabei beschreiben sie keineswegs das Gleiche. Denn während die Eigenverbrauchsquote den Anteil des selbst erzeugten Stromes meint, der selbst genutzt wird, wird mit dem Begriff „Autarkiegrad“ die Menge der selbst produzierten Energie am gesamten Energieverbrauch beschrieben, zu dem auch Wärmenergie zählt. Was das in der Praxis heißt: Wer maximale Autarkie durch den Einsatz einer Photovoltaikanlage erlangen will, sollte sich das Prinzip der Sektorenkopplung zunutze machen.

Sektorenkopplung heißt das Zauberwort

Autarkiegrad erhöhen

Den eigenen Strombedarf mithilfe einer PV-Anlage decken – ein erster Schritt zu mehr Unabhängigkeit. Mit der Sektorenkopplung gehen Sie noch einen Schritt weiter und verbinden die Komponenten Strom, Wärme und Verkehr zu einer höchst wirtschaftlichen und umweltfreundlichen Synergie. Hierdurch können Sie den Grad Ihrer Autarkie erhöhen und bares Geld sparen.

Der Solarstrom-Speicher

Unumgänglich für maximale Autarkie

Grundvoraussetzung, um sich in Sachen Energiebedarf möglichst unabhängig zu machen bzw. mehr Autarkie zu erlangen, ist natürlich, dass die eigene Photovoltaikanlage genügend Solarstrom zur Verfügung stellt – und das auch zu sonnenarmen Zeiten. Rüsten Sie Ihre PV-Anlage mit einem Solarspeicher auf, schicken Sie die Sonne gewissermaßen in die Verlängerung. Denn durch den Einsatz eines solchen Systems lässt sich überschüssig produzierter Strom speichern, damit dieser zu einem späteren Zeitpunkt genutzt werden kann. Der Markt bietet hierbei unterschiedliche Solarspeicher, die sich hinsichtlich verwendeter Batterietechnologie, Speicherkapazität, Lebensdauer, Wirkungsgrad und Ladezyklen voneinander unterscheiden. In unserem Ratgeber finden Sie zum Thema „Stromspeicher“ einen ausführlichen Beitrag.

Noch Fragen?

Unsere zertifizierten Fachpartner beraten Sie unverbindlich

Gerne vermitteln Ihnen Ihre erfahrenen Installationsexperten von E3/DC einen Fachpartner in Ihrer Nähe, der Sie umfassend dahingehend berät, wie auch Sie sich unabhängig von steigenden Stromkosten machen und Ihren Autarkiegrad erhöhen können – und das ganz unabhängig davon, ob Sie bereits eine PV-Anlage besitzen, die Sie nun um den passenden Solarspeicher erweitern möchten, oder ob Sie gerade erst mit den Gedanken spielen, auf Photovoltaik umzusteigen. Kontaktieren Sie uns einfach unverbindlich – wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

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