Photovoltaik mit Speicher im Unternehmen Skip to main content

Bei den Stromkosten ist „alles im Lack“!

Quattroporte-System von E3/DC erhöht die Eigenversorgung im Kfz-Betrieb

Die Autowerkstatt und Lackiererei Schotte in Neukirchen vorm Wald deckt mit Solarstrom den größeren Teil ihres nicht gerade kleinen Strombedarfs. Damit die eigene Energie unabhängig von der Gunst des Wetters verfügbar ist, hat die Solar-Pur AG hier ein Quattroporte-Speichersystem von E3/DC installiert.

Die Energiewende erreicht längst auch Gewerbebetriebe: Und so dachte Inhaber Albert Schotte schon länger über eine eigene Energieerzeugung nach. In den frühen Jahren der Photovoltaik war eine Solarstromanlage für den Werkstattbetrieb zwar noch nicht finanzierbar, doch inzwischen geht die Rechnung klar erkennbar auf: Schotte wollte mit der Photovoltaik seine sehr hohen Energiekosten reduzieren und sich von der künftigen Strompreisentwicklung unabhängig machen. Sein Strombedarf ist hoch, denn im Betrieb laufen die Lackier- und Trocknungsanlagen oder die Ventilatoren der Absaugungs- und Filteranlage auf vollen Touren.

Fakten auf einen Blick:

  • Objekt: Gewerbetrieb (Autolackiererei), Baujahr: 1996
  • Standort: Neukirchen vorm Wald, Landkreis Passau
  • PV-Anlage: Dachanlage, 38,2 kWp
  • Speichersystem: E3/DC Quattroporte DUE, 26 kWh
  • Energiebedarf: ca. 50.000 kWh pro Jahr (bei 0,22 €/kWh ca. 11.000 €)
  • Autarkiegrad: 60% (Prognose)

Weil es bei der komplexen Anlagentechnik der Lackiererei mit Blick auf Qualität und Gesundheitsschutz keinerlei Kompromisse gibt, ist der Strombedarf gesetzt. Also gilt es, an der Kostenschraube zu drehen. Das passende Instrument dafür ist Solarstrom: Der kostet in der Eigenerzeugung mit einer Gewerbedachanlage nur etwa die Hälfte wie der Strom aus dem Netz. Der Entschluss für eine 38,2-kW-PV-Anlage war darum schnell gefasst, betont Schotte: „Wir zahlen bis zu 1.400 Euro pro Monat für Strom, und da haben wir uns gesagt: Zumindest die Hälfte wollen wir einsparen.“

Vor der Installation seiner PV-Anlage im Sommer 2018 erhielt der Handwerksmeister bereits den Tipp, einen Stromspeicher mit einzuplanen, um auch in der Früh oder bei bedecktem Himmel mit Eigenenergie arbeiten zu können. Auch dieser Entschluss fiel nach Beratung durch die Solar-Pur AG leicht: Die Wahl fiel auf das neue Quattroporte-System von E3/DC. Diese AC-gekoppelte und modulare Lösung ist besonders für die Ergänzung bestehender Anlagen und für hohe Kapazitäten im Gewerbebereich geeignet. Große Chancen für dieses System sieht Solar-Pur-Chef Karl-Heinz Simmet aber auch bei älteren Anlagen, wenn ihre Betreiber nach 20 Jahren keine Vergütung mehr bekommen, den Strom aber dezentral und wirtschaftlich sinnvoll nutzen wollen.

Schnelle Installation des modularen Systems

Im Fall der Lackiererei Schotte installierte das Solar-PUR-Team einen Quattroporte DUE mit einer Kapazität von 26 kWh. Die Installation dauerte hier nur rund eineinhalb Stunden, der Anschluss des Systems an die PV-Anlage erfolgt dabei sehr einfach über „Plug & Play“. Eine Besonderheit des Quattroporte ist die modulare und zeitlich nicht begrenzte Erweiterbarkeit, denn beim DUE lassen sich bei Bedarf ein oder zwei weitere DUE-Geräte ergänzen und zu einem System mit bis zu 78 kWh zusammenschließen. Im Farmingbetrieb sind noch weit höhere Kapazitäten möglich. So bietet E3/DC gerade für Gewerbeanwendungen eine preisgünstige und genau an die Kundenanforderungen angepasste Speicherlösung.

In welchen Situationen aber macht der Speicher Sinn, wenn doch der Bedarf im Wesentlichen tagsüber vorliegt? Einerseits kann der Betrieb die erzeugte Leistung nicht immer direkt abnehmen, etwa wenn eine Lackierung vorbereitet wird. Auf der anderen Seite scheint die Sonne auch in Niederbayern nicht ohne Pause. Mit dem flexiblen Speichersystem gelingt das, was mit einer reinen PV-Anlage nicht möglich ist: Sowohl die Netzeinspeisung als auch – noch wichtiger – den Strombezug aus dem Netz zu minimieren. Der Speicher nimmt in sonnigen Stunden Energie auf, gibt sie in bewölkten Zeiten oder in der Dunkelheit wieder ab und bringt die Autarkie, also die Eigenversorgung mit Solarstrom, auf den bestmöglichen Wert.

30.000 kWh aus eigener Quelle

Albert Schotte erreicht nach der Jahresprognose 60 % Autarkie: Von rund 37.000 kWh aus seiner PV-Anlage nutzt er 30.000 selbst, die von seinem Gesamtbedarf (50.000 kWh) eben drei Fünftel abdecken. Weil er diese Menge nicht mehr einkaufen muss, amortisiert sich die Gesamtanlage nach rund neun Jahren. Die Finanzierung war bei diesen Aussichten kein Problem, und Schotte fiel die Entscheidung leicht: „Die Energie brauche ich, also muss ich das Geld ohnehin ausgeben. Und wenn ich die Anlage einmal übergebe, freut sich der Junior!“

Wie die Autarkie an einzelnen Tagen oder über einen Monat aussieht, welche Überschüsse eingespeist werden und was noch aus dem Netz bezogen werden muss: All das ist für Albert Schotte jederzeit nachvollziehbar über das Energieportal von E3/DC. Auf die Frage, warum nicht mehr Gewerbebetriebe in die wirtschaftlich und ökologisch sinnvolle Eigenstromversorgung gehen, antwortet Schotte: „Vielleicht sehen viele die Energie als Fixkosten, die man halt erwirtschaften muss, und denken nicht weiter darüber nach.“ Ein Fehler, wie sich in Neukirchen vorm Wald leicht erkennen lässt.

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